15.09.2025 – FRK-Pressemeldung – Glasfaserausbau: Breitbandkongress legt den Finger in die Wunde

• Experten benennen Probleme und zeigen Lösungswege auf
• NE4-Ausbau wird zum Schlüsselthema
• Politik muss auf fundiertes Know-how der FRK-Mitglieder für den Glasfaserausbau setzen
Lauchhammer, 15. September 2025 – Auf dem 28. Breitbandkongress des Fachverbands Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) wurde kein Blatt vor dem Mund genommen, denn hier kommen die Praktiker der TK-Branche zusammen. Und die sind sich einig: Im Glasfaserausbau ist die Zahl der angeschlossenen Haushalte (Homes Connected) zu gering. Die sind jedoch Voraussetzung, um die getätigten Investitionen in den Bau von Glasfasernetzen wieder herauszubekommen. Dabei werden die kleinen und mittelständischen Netzbetreiber, die im FRK organisiert sind, ein wesentlicher Faktor für den Erfolg des Glasfaserausbaus sein, denn sie betreiben vornehmlich TK-Infrastrukturen auf der Netzebene 4, also in den Gebäuden.

29.07.2025 – FRK-Pressemeldung – Eckpunktepapier zum Glasfaserausbau: mehr Markt, weniger Staat

• Eckpunktepapier zum Glasfaserausbau: mehr Markt, weniger Staat
• Geplante, neue Vorschriften und Pflichten belasten den Mittelstand.
• Mitnutzungsentgelte sollte der Markt festlegen, nicht die Bundesnetzagentur.
• Recht auf Vollausbau und erweiterte Duldungspflicht blockieren den Glasfaserausbau.

Lauchhammer, 29. Juli 2025 – Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) begrüßt den im Eckpunktepapier zur Anpassung des Telekommunikationsgesetzes erkennbaren Willen des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) zur Beschleunigung des Glasfaserausbaus, kritisiert aber dessen Vorschläge für neue Vorgaben und Pflichten. Die Vereinfachung und Beschleunigung von Genehmigungsverfahren für den Glasfaserausbau sieht der FRK positiv, fordert aber gleichzeitig mehr Markt und weniger Staat – insbesondere für den FTTH-Ausbau in Gebäuden auf der Netzebene 4 (NE4). Das Eckpunktepapier sieht neue Unsicherheiten für die Investitionen der NE4-ausbauenden Unternehmen vor.

26.05.2025 – FRK-Pressemeldung – Markt vor Staat: Digitalministerium muss liefern

• Forderung nach Technologie- und Anbieterneutralität
• Bürokratieabbau statt Bildung neuer Monopole
• Breitbandförderung mit Augenmaß gefordert
Lauchhammer, 26. Mai 2025 – Der Fachverband Rundfunk- und BreitbandKommunikation (FRK) setzt für eine beschleunigte Digitalisierung Deutschlands auf den markt- und verbraucherorientierten Ansatz des Koalitionsvertrags. Das Prinzip „Markt vor Staat“ muss vom neuen Bundesdigitalminister Karsten Wildberger von Tag 1 an in die Praxis umgesetzt werden. Das bedeutet nicht nur eine markt- und verbraucherfreundliche Migration von Kupfer- auf Glasfasernetze, sondern auch einen technologie- und anbieterneutralen Breitbandausbau im Festnetz und Mobilfunk. „Take-up-Raten lassen sich in der sozialen Marktwirtschaft nicht mit der Brechstange erzwingen und auch nicht mit Gutscheinen hoch-subventionieren“, sagt Ralf Berger, Vorsitzender des FRK.